Vor der Wärmepumpe kommt der Elektriker. Zuleitung, Platz im Zählerschrank und die Anmeldung beim Netzbetreiber müssen erledigt sein, bevor eingeschaltet wird. Neue Wärmepumpen gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen: Der Netzbetreiber darf ihre Leistung im Ausnahmefall kurz begrenzen, im Gegenzug gibt es günstigere Netzentgelte. Der Zählerplatz muss dafür vorbereitet sein.
Dazu kommen Fundament und Wanddurchführung vom Rohbau, im Haus Platz für Puffer- und Warmwasserspeicher, und häufig einzelne neue Heizkörper. Und der Punkt, der die Rechnung verändert: eine Solaranlage auf dem Dach. Eine Wärmepumpe ist der beste Abnehmer für eigenen Strom, weil sie über Monate läuft. Deshalb rechnen wir beides zusammen, wenn beides in Frage kommt.
Ein technischer Hinweis, der den Aufstellort betrifft: Viele neue Geräte arbeiten mit Propan als Kältemittel. Das ist ökologisch die deutlich bessere Wahl und stellt Anforderungen an den Aufstellort, weil das Mittel brennbar ist. Die Abstände und Zonen sind kein Hindernis, aber sie schließen einzelne Stellplätze aus. Das gehört in die Planung und nicht in die Ausführung.